Кристијан Имарк у ауторском тексту за „Политику“: Србија и Швајцарска су ближе него што мислимо

Christian Imark in einem Gastbeitrag für die Zeitung „Politika“: Serbien und die Schweiz sind einander näher, als wir denken

14. Oct 2026.
Christian Imark, Mitglied des Schweizer Nationalrats und Co-Präsident der Parlamentarischen Freundschaftsgruppe Schweiz–Serbien, hat in der Tageszeitung „Politika“ einen Gastbeitrag veröffentlicht, in dem er die engen Beziehungen zwischen beiden Ländern, ihr Kooperationspotenzial und die Bedeutung einer weiteren Vertiefung der bilateralen Beziehungen hervorhebt.

In seinem Beitrag mit dem Titel „Serbien und die Schweiz sind einander näher, als wir denken“ schildert Imark seine Eindrücke von seinem jüngsten Besuch in Serbien. Dabei hebt er das reiche kulturhistorische Erbe des Landes, seine wissenschaftliche und technologische Entwicklung, sein unternehmerisches Potenzial sowie die Bedeutung direkter Kontakte zwischen Vertretern beider Länder und ihren Bürgerinnen und Bürgern hervor.

Die Veröffentlichung des Beitrags ist besonders bedeutsam, da Serbien und die Schweiz in diesem Jahr 110 Jahre diplomatische Beziehungen feiern. Der diesjährige Besuch des Schweizerischen Bundespräsidenten Guy Parmelin in Belgrad gab wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Innovation, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die EXPO 2027 in Belgrad bietet eine weitere bedeutende Gelegenheit, die beiden Länder einander näherzubringen, Serbien in der Schweiz zu präsentieren und die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen weiter zu stärken. Die Schweiz gehörte zu den ersten Staaten, die ihre Teilnahme an der internationalen Ausstellung durch die Unterzeichnung eines Teilnahmevertrags offiziell bestätigten. In seinem Beitrag kündigt Imark an, Serbien im kommenden Jahr gemeinsam mit Parlamentskollegen und Freunden erneut besuchen zu wollen. Er verbindet damit die Erwartung, dass die EXPO neue Begegnungen und Initiativen ermöglichen wird. Der Beitrag verweist zudem auf die erwartete Teilnahme des künftigen Schweizer Bundespräsidenten.

Der Beitrag von Christian Imark unterstreicht zugleich die Bedeutung der parlamentarischen Diplomatie und der kontinuierlichen Bemühungen um die Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Ländern. Die Botschaft der Republik Serbien in Bern hat ihre Aktivitäten zur Stärkung des politischen Dialogs, zum Ausbau der Kontakte mit Schweizer Institutionen und Parlamentariern sowie zur Förderung Serbiens als verlässlichen Kooperationspartner insbesondere im vergangenen Jahr intensiviert.

Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie der Präsentation des Entwicklungspotenzials Serbiens in der Schweiz.

Im Jahr dieses bedeutenden Jubiläums tragen öffentliche Beiträge Schweizer Politiker wie dieser dazu bei, das gegenseitige Verständnis zu fördern und das positive Bild Serbiens zu stärken. Sie bestätigen, dass dauerhafte und substanzielle bilaterale Beziehungen nicht allein durch offizielle Besuche und institutionelle Zusammenarbeit entstehen, sondern ebenso durch einen offenen Dialog, persönliche Erfahrungen und engere Kontakte zwischen den Menschen.

Der Gastbeitrag von Christian Imark erschien am 14. Oktober 2026 in der Tageszeitung „Politika“.