Комеморација у Мартињију за жртве трагедије у Кран-Монтани

Gedenkfeier in Martigny für die Opfer der Tragödie in Crans-Montana

09. Jan 2026.
In der Stadt Martigny fand eine offizielle Gedenkfeier anlässlich des tragischen Brandes statt, der den Ort Crans-Montana kürzlich erschütterte. Dabei wurden vier Staatsangehörige der Republik Serbien verletzt, und Stefan Ivanović kam tragischerweise ums Leben.

Die Republik Serbien wurde bei der Gedenkfeier durch den Botschafter in der Schweiz, Ivan Trifunović, vertreten, der im Namen des serbischen Staates den Opfern die Ehre erwies und den Familien der Verstorbenen sein tiefes Beileid aussprach. Er war das einzige Mitglied des diplomatischen Korps, das sich im Rahmen des offiziellen Programms an die Medien wandte.

An der Zeremonie nahmen die höchsten Vertreter der Schweiz teil, angeführt vom Präsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft Guy Parmelin, sowie der französische Präsident Emmanuel Macron, der italienische Präsident Sergio Mattarella, Großherzog Henri von Luxemburg und weitere Würdenträger. Ebenfalls anwesend waren zahlreiche Mitglieder des diplomatischen Korps, Vertreter internationaler Organisationen sowie religiöse und humanitäre Führungspersönlichkeiten.

Am Ende der Zeremonie, im für Medienstatements vorgesehenen Teil, sprach zunächst die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Hadja Lahbib. Anschließend richtete der Botschafter der Republik Serbien, Ivan Trifunović, das Wort an die Öffentlichkeit, gefolgt vom Schweizer Außenminister Ignazio Cassis.

Botschafter Trifunović erklärte dabei:

„Im Namen des Volkes und der Regierung der Republik Serbien möchte ich den Familien aller Opfer der tragischen Ereignisse in Crans-Montana unser tiefstes Beileid aussprechen. Diese Tragödie hat Serbien zutiefst getroffen, insbesondere da auch serbische Staatsangehörige unter den Opfern waren. Die Trauer, die wir empfinden, kennt keine Grenzen und vereint unsere Nationen in Mitgefühl und gemeinsamer Trauer.

Ich möchte Stefan Ivanović besonders würdigen, der sein Leben verlor, als er in heroischer Weise versuchte, andere zu retten. Sein außergewöhnlicher Mut, seine Selbstlosigkeit und seine Menschlichkeit stehen für die höchsten Werte, denen wir alle verpflichtet sind. Sein Opfer wird nicht vergessen werden.

Mein aufrichtiger Dank gilt auch den schweizerischen Behörden, den Rettungs- und Einsatzkräften, dem medizinischen Personal sowie allen Ersthelfern, die in den schwierigsten Momenten mit Professionalität, Hingabe und Mitgefühl gehandelt haben. In dieser schweren Zeit steht Serbien in voller Solidarität mit der Schweiz und mit allen von diesem immensen Verlust betroffenen Familien.“

Einen besonderen Platz im Gedenken nimmt Stefan Ivanović ein, der während des Brandes außergewöhnliche Tapferkeit bewies und sein Leben bei der Rettung anderer verlor. Zu seinen Ehren fand am Vortag in Crans-Montana eine gesonderte Gedenkfeier statt, an der lokale Amtsträger, Vertreter der kantonalen Behörden, Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder der serbischen und schweizerischen Gemeinschaft teilnahmen.

Die Gedenkveranstaltungen in Martigny und Crans-Montana waren von Würde, Solidarität und gemeinsamem Mitgefühl geprägt und unterstrichen die enge Verbundenheit Serbiens und der Schweiz in Momenten tiefster Tragödie.