Учешће представника Републике Србије на ОЕБС конференцији о борби против антисемитизма

Teilnahme von Vertretern der Republik Serbien an der OSZE-Konferenz zur Bekämpfung des Antisemitismus

10. Feb 2026.
Die Delegation der Republik Serbien nahm an der OSZE-Konferenz „Combating Anti-Semitism: Addressing Challenges of Intolerance and Discrimination“ teil, die am 9. und 10. Februar 2026 in St. Gallen im Rahmen des Schweizer OSZE-Vorsitzes stattfand.

Zur Delegation der Republik Serbien gehörten die stellvertretende Staatssekretärin für multilaterale Zusammenarbeit im Außenministerium der Republik Serbien, Ksenija Milenković, sowie der Botschafter der Republik Serbien, Ivan Trifunović.

Während der Plenarsitzung gab Botschafter Ivan Trifunović eine offizielle Erklärung ab, in der er betonte, dass der Kampf gegen den Antisemitismus für die Republik Serbien nicht nur eine aktuelle Herausforderung, sondern auch eine Frage tiefgreifender historischer Verantwortung darstellt. Dabei hob er die Bedeutung der Bewahrung des Gedenkens an den Holocaust sowie an das gemeinsame Leiden von Juden und Serben unter der nationalsozialistischen Herrschaft hervor, einschließlich der in dem Konzentrationslager Jasenovac begangenen Verbrechen, als dauerhafte moralische Grundlage für die Bekämpfung moderner Formen von Hass und Diskriminierung.

Die Konferenz brachte hochrangige Vertreter der Teilnehmerstaaten, internationaler Organisationen, Experten sowie Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen, mit dem Ziel, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung von Antisemitismus, Intoleranz und Diskriminierung zu stärken, vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung dieser Phänomene in Europa und darüber hinaus.

Im Rahmen ihrer Teilnahme an der Konferenz besuchten die stellvertretende Staatssekretärin Ksenija Milenković und Botschafter Ivan Trifunović das Jüdische Museum Hohenems, eine Institution, die der Bewahrung des Gedenkens an die jahrhundertelange Präsenz der jüdischen Gemeinschaft in diesem Teil Europas und deren Zerstörung während des Holocausts sowie der Förderung von Dialog, Bildung und des Kampfes gegen den zeitgenössischen Antisemitismus gewidmet ist.